IGT e.V.

Interdisziplin├Ąres Gestalttraining. Hamburg. Berlin. Wuppertal.

Ausbildungskonzept

Wichtig f├╝r unser Ausbildungskonzept ist die Integration pers├Ânlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen in den Weiterbildungsprozess. Wir f├Ârdern┬ákreatives Lernen und Leben┬áin einem ganzheitlichen Kontext. Dazu geh├Ârt, dass die Ausbildungsgruppen eigenverantwortliche, sich selbst verwaltende und organisierende Kollektive sind. Die jeweilige Ausbildungsgruppe ist┬ámitverantwortlich f├╝r die Gesamtentwicklung der Weiterbildung. Sie bringt ihre spezifischen Bed├╝rfnisse und Fragestellungen ein.

Die AusbilderInnen ├╝bernehmen die Verantwortung f├╝r die Bereitstellung und Integration ihres Wissens in die Programmgestaltung. Dies ist ein Weg offene nicht hierarchische Kommunikation miteinander zu erm├Âglichen und entspricht dem┬ádialogischen Prinzip der Gestalttherapie.

Wir lehren einen┬áganzheitlich┬áintegrativen Gestalttherapieansatz. Entsprechend den Prinzipien der Ganzheitlichkeit werden k├Ârperliche, seelische und geistige Prozesse nicht isoliert voneinander betrachtet sondern in ihrem Zusammenwirken gesehen und bearbeitet. Neben dem Einbezug k├Ârperorientierter Verfahren und kreativer Methoden ist es uns wichtig, den Menschen in seinen sozialen und ├Âkologischen Bez├╝gen zu begreifen.

Zum Konzept des IGT geh├Âren deshalb auch folgende 3 S├Ąulen:

  1. Die Ausbildungsgruppe, die nach M├Âglichkeit┬á ├╝ber 4 Jahre konstant bleibt, um einen Prozess der Gemeinschaftsbildung in einer Zeit der Vereinzelung und Zersplitterung der Lebensbez├╝ge (ÔÇ×loss of coherenceÔÇť) zu unterst├╝tzen und Support zu geben. Weiterhin wird in der Gruppe Selbstverantwortung, ├╝ber die Mitbestimmung der Orte und Inhalte der Ausbildung, praktiziert .
    Unserer Auffassung nach sind Lehrpl├Ąne der Gestalt wesensfremd. Wir bauen auf Lernen durch Erfahrung.
  2. Wir f├╝hren die Workshops ausschlie├člich als Residentials durch, d.h. Gruppe und Trainer leben f├╝r die Zeit des Workshops in dem gemeinsamen Kontext eines Tagungshauses mit ├ťbernachtung und Abendgestaltung. Kontakt und R├╝ckzug, Weiterarbeit ├╝ber die Arbeitseinheiten hinaus, gegenseitige Unterst├╝tzung und auch Konfliktkl├Ąrung, Arbeit und Freizeit werden hier verbunden.
  3. Von Beginn der Weiterbildung an arbeiten alle Trainerinnen und Trainer in wechselnden Paaren mit der Gruppe. So lernt die Gruppe eine Vielfalt von Pers├Ânlichkeiten,┬á Arbeitsstilen und Zusammenarbeitsm├Âglichkeiten kennen. Es wird verhindert zu sehr in ├ťbertragungsprozesse zu geraten. Die methodischen Schwerpunkte wechseln und die Mitverantwortung der Gruppe und der Einzelnen wird gef├Ârdert.

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